Ein Trade muss nicht automatisch beendet werden, nur weil TP3 erreicht wurde.
Zeigt der Markt weiterhin Stärke und spricht die eigene Analyse dafür, kann ein Teil der Position weitergeführt werden.
Dabei sollte jedoch auch das Risikomanagement weitergeführt werden.
Wird die Position über TP3 hinaus gehalten, kann der Stop-Loss beispielsweise auf TP2 oder einen sinnvoll höheren abgesicherten Bereich nachgezogen werden.
Steigt der Markt weiter, kann auch der Stop-Loss schrittweise weitergeführt werden.
Das Ziel besteht dabei nicht darin, jeden letzten Punkt einer Marktbewegung mitzunehmen.
Das Ziel besteht darin, einem starken Trade Raum zu geben, ohne einen bereits entstandenen Gewinn unnötig wieder vollständig abzugeben.
Dabei gibt es keine starre Regel, die bei jedem Trade identisch funktionieren muss.
Marktstruktur, Volatilität, Abstand der Zielbereiche und der eigene Handelsplan spielen immer eine Rolle.
Je weiter sich ein Trade zu deinen Gunsten entwickelt, desto bewusster sollte bereits entstandener Gewinn geschützt werden.
Die TP1-, TP2- und TP3-Bereiche der CF Engine können hierbei als strukturierte Orientierung dienen.
Sie nehmen dem Nutzer jedoch nicht die Entscheidung ab.
Ob Teilgewinne realisiert, der Stop-Loss nachgezogen oder eine Position über TP3 hinaus weitergeführt wird, bleibt Bestandteil des eigenen Trade- und Risikomanagements.
Gewinn entsteht nicht dadurch, dass ein Trade einmal im Plus war. Entscheidend ist, wie du mit diesem Gewinn umgehst.